BIOGRAFIE

Othmar Loser-Kalbermatten
Biografie von Othmar Loser-Kalbermatten

Ich habe an der Universität Zürich Psychologie studiert mit Abschluss lic.phil. in den Richtungen anthropologische Psychologie und angewandte Psychologie mit den Fachbereichen Arbeits- und Betriebspsychologie. In den Nebenfächern habe ich Psychopathologie, Ethnologie und Soziologie studiert, alles Fachrichtungen, die die systemische Sicht auf Menschen und Situationen trainieren.

Ich habe 35 Jahre eine  psychotherapeutische Praxis geführt, die ich Ende Januar 2022 geschlossen habe. Die Arbeit in der Entwicklung von Menschen und Beziehungssystemen war immer lösungs- und ressourcenorientiert. Ich habe 25 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit System-Aufstellungen.

Ich war 20 Jahre Partner der Beratungsfirma Mehrsicht. Ich arbeitete in unterschiedlichsten Branchen, auf allen Hierarchiestufen im Bereich Coaching, Teamentwicklung, Führungsentwicklung, Organisationsentwicklung. In dieser Tätigkeit habe ich sehr viele Firmen von innen gesehen und kenne die anspruchsvollen Fragen und Herausforderungen.

Seit 1999 beschäftige ich mich intensiv mit dem Bohmschen Dialog als Methode, um in Teams und Organisationen tief greifende Veränderungs- und Lernprozesse zu initiieren und zu begleiten. Ich habe im Juni 2003 die Ausbildung in Dialog-Begleitung am Zürcher GFK-Institut mit dem Diplom abgeschlossen.
Von 2009 bis 2018 war ich Ausbildner der Weiterbildung «Dialogbegleitung nach Bohm» am Ausbildungsinstitut GFK in Zürich. Heute bin ich Lehrbeauftragter am Institut für den Bohmschen Dialog und für das Persönlichkeits- und Kommunikationsmodell «Personality Patchwork».

Ich bin Teil des Netzwerks Dialogkultur, in dem sich Menschen mit Erfahrungen im Bohmschen Dialog zusammengeschlossen haben.

Auf dem Hintergrund dieser intensiven Auseinandersetzung mit dem Dialog und mit den vielen Erfahrungen werde ich weiterhin mit Geschäftsleitungen an der Entwicklung ihrer Kommunikation arbeite: Von der Diskussion und Argumentation gegeneinander hin zu einer Kommunikationskultur, in der sich die Geschäftsleitungs-Mitglieder zuhören und einen weiten gemeinsamen Denk-Raum kreieren, in welchem Neues entstehen kann, das vorher noch nicht da war und noch nie gedacht worden ist.